Junge Menschen an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt sind mit vielen Fragen konfrontiert. Um die schulische und berufliche Zukunft geht es dabei ebenso wie um das Verhältnis zu Eltern, Familie und Freunden, um Partnerschaft und andere Entwürfe für das eigene Leben.
Eine spannende Zeit, die aber auch geprägt ist von viel Unsicherheit:
Wird das alles so funktionieren, wie ich es mir vorstelle? Besteht die Welt der Erwachsenen nur aus dem viel zitierten "Ernst des Lebens"? Welches Bild habe ich von einem erfüllten Leben, und was macht das alles für einen Sinn? Und welche Rolle spielen Gott und der Glauben dabei? Ist das für mich der richtige Weg?
Evangelische Jugendarbeit will junge Menchen auf diesem Weg begleiten. Neben der Vermittlung von möglichen Wegen zum Glauben geht es schon in der Konfirmanden-Zeit auch um die Fragen nach dem Sinn, nach Werten und nach Lebensentwürfen, nach eigenen Stärken und Schwächen und dem individuellen Wert jedes einzelnen Menschen, der durch nichts geschmälert wird.
Nach ihrer Konfirmation sind viele Jugendliche motiviert, in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde mitzumachen. Die Hauptamtlichen, Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Gemeindepädagoginnen und -pädagogen, aber auch erfahrene Ehrenamtliche vor Ort unterstützen sie dabei nach Kräften. Und auch die Evangelische Jugend im Dekanat Rodgau und der Dekanatsjugendreferent tragen ihren Teil dazu bei, indem sie Kirchengemeinden in allen Fragen der Kinder- und Jugendarbeit berät und junge Leute zu Gruppenleiterinnen und -leitern ausbildet.
Als Teamerinnen und Teamer von Gruppen und Freizeiten für Kinder und für Jugendliche übernehmen junge Menschen Verantwortung, lernen Teamfähigkeit sowie Zusammenhalt und bieten ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern neben einer guten Zeit auch ein besonderes Gefühl der Gemeinschaft und Geborgenheit. Sie erfahren Bestätigung in gelungenen Projekten und werden mit ihrem Engagement, aber auch mit ihren kritischen Fragen an die Kirche ernst genommen.
Evangelische Jugendarbeit macht Sinn,