Bericht vom jüngsten Dekanatskinderkirchentag am Samstag, 20. September 2008, im Dudenhofen
Auf eine spannende Tour rund um den Globus begaben sich am Samstag, 20. September, nahezu 200 kleine Weltreisende im Alter von sechs bis zwölf Jahren im Verlauf des evangelischen Dekanatskinderkirchentags in Dudenhofen. Quer durch die Kontinente führte die Route, die das Team um die beiden Gemeindepädagoginnen Petra Berger und Jutta Gibhardt ausgetüftelt hatte, schon während des unterhaltsamen und musikalischen Eröffnungsgottesdienstes am Morgen: Singen und Musizieren wie die Kinder in Brasilien und Afrika, Spiele aus China und die traditionelle Begrüßung der Inuit in Grönland – das Aneinanderreiben der Nasenspitzen – sorgten dafür, dass es keinem der Mitreisenden langweilig wurde.
Am Nachmittag dann hatten die Kinder die Möglichkeit, die ersten Impressionen aus den fremden Erdteilen zu vertiefen: In verschiedenen Workshops lernten die Kinder, wie man in China kocht und isst, wie Amerikaner krassen Hip-Hop tanzen oder wie Trommeln auf Afrikanisch geht.

Für die Organisatoren war der Kinderkirchentag diesmal eine noch größere Herausforderung als sonst, denn noch nie hatten sich so viele Kinder dazu angemeldet. Viel Unterstützung fanden sie bei der Freiherr-vom-Stein-Schule, in der das Dekanat nun schon zum wiederholten Male zu Gast war. Nahezu alle Kirchengemeinden des Dekanats hatten eine Gruppenfahrt nach Dudenhofen angeboten. Darüber freute sich nicht zuletzt auch der Rodgauer Dekan Carsten Tag, der den Teilnehmern viel Spaß wünschte und gleichzeitig erklärte, was es mit dem Segen auf sich hat: „nämlich, dass wir uns gegenseitig wünschen, dass Gott auf allen Wegen mit uns geht“.