Evangelisch rund um den Rodgau

DSV-Bulletin der Sitzung am Dienstag, 2. März 2010

25 Prozent Energieeinsparung bis 2015 als Ziel

Mit dem so genannten Gesamtkonzept „Energie im Evangelischen Dekanat Rodgau“ befasste sich der Synodalvorstand des Evangelischen Dekanats Rodgau (DSV) in seiner Sitzung am Dienstag, 2. März 2010. 

Boris Slamka, Referent für Gesellschaftliche Verantwortung des Dekanats Rodgau, stellte den Vorstandsmitgliedern einen Drei-Punkte-Plan vor, mit dessen Hilfe das Dekanat seinen Beitrag dazu leisten will, den Energieverbrauch der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bis 2015 um 25 Prozent zu reduzieren. Der DSV stimmte der Vorlage zu.

Allein mit der Umstellung der Stromversorgung aller kirchlichen Gebäude auf „Öko-Strom“ im Dekanatsbereich sei eine Einsparung von 17 Prozent zu erreichen, so Slamka. Das Dekanat, das selbst bereits Öko-Strom bezieht, empfiehlt die Zusammenarbeit mit Versorgern, deren Elektrizitätsproduktion mit den Labels „Grüner Strom“ oder „ok Power“ zertifiziert ist. Mit den beiden Anbietern „LichtBlick“ und „Naturstrom“ hat die EKHN vergünstigte Rahmenverträge abgeschlossen. Als zusätzlichen Anreiz subventioniert das Dekanat den Bezug von Öko-Strom gemäß oben genannter Zertifizierung mit einem Betrag von 50 Euro pro Gemeinde. Der Betrag steht auch den Gemeinden zu, die bereits zu einem entsprechend zertifizierten Ökostrom-Anbieter gewechselt sind.

Zweiter Schritt ist die zentrale Erfassung und Kontrolle des Energieverbrauchs in den Kirchengemeinden mit Hilfe des Energiecontrollings, das von der EKHN angeboten wird. Ausgehend von den dadurch gewonnenen Erkenntnissen kann die Zusammenarbeit mit einem Energieberater entstehen, der zusammen mit den Verantwortlichen in Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen deren Energieverbrauch analysiert und nach Einsparmöglichkeiten bei Ausstattung, Verbrauch und baulicher Gestaltung sucht.
 
Schließlich will das Dekanat dort, wo es möglich ist, auch die Montage von Photovoltaik-Anlagen fördern. 500 Euro stellt das Evangelische Dekanat Rodgau jeder Gemeinde zur Verfügung, die auf den eigenen Dächern Strom produzieren wird. Der Zuschuss soll entweder in Form einer Kapitaleinlage oder eines Genossenschaftsanteils bereit gestellt werden. 

Bus-Kooperation mit der Evangelischen Petrusgemeinde Urberach

Um den verantwortlichen Umgang mit – in diesem Fall finanziellen – Ressourcen geht es bei einer Kooperation mit der Evangelischen Petrusgemeinde Urberach. Die Gemeinde und das Dekanat arbeiten künftig bei der Finanzierung eines gemeinsamen Busses mit Standort in Urberach zusammen. Der derzeit noch im Betrieb befindliche Dekanatsbus soll nach den Osterferien verkauft werden. Verwaltung und Ausleihe laufen ab April über die Petrusgemeinde, Telefon (06074) 61133, fsj@petruskirche-urberach.de. 

Jahresthema künftig für zwei Jahre

Um auch bei größeren Projekte mehr Zeit für inhaltliche Auseinandersetzung und Vorbereitung zu bieten, hat der DSV entschieden, ab dem Kirchenjahr 2010/11 die Jahresthemen des Evangelischen Dekanats Rodgau auf zwei Jahre Laufzeit auszulegen.  In der Begründung des Antrags von Dekan Carsten Tag heißt es: „Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass ein Jahr ein recht kurzer Zeitraum ist, um gute Projekte und Aktionen in Kooperation verschiedener Anbieter zu planen und durchzuführen.“
 
Das derzeitige Jahresthema „lebensWERT 2010 - Gleiche Chancen für alle!“ soll noch wie geplant bis einschließlich November 2010 Gültigkeit haben. 


DSV-Bulletin von Dienstag, 3. November 2009


Mit einem Rückblick auf die Einführung der neuen Kirchenvorstände in den 17 Gemeinden des Evangelischen Dekanats Rodgau begann die Sitzung des Dekanatssynodalvorstands am Dienstag, 3. November. Laut den einhelligen Rückmeldungen der DSV-Mitglieder boten die Einführungsgottesdienste einen würdigen, festlich-fröhlichen Rahmen für dieses nur alle sechs Jahre stattfindende Ereignis. Besonders hervorgehoben wurde rückblickend die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements der scheidenden wie der eingeführten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, die in einzelnen Gemeinden auch durch kleine Präsente an alle Kandidatinnen und Kandidaten oder durch die persönliche Segnung aller neuen Kirchenvorstandsmitglieder erfolgte.

Inhaltlich diskutierte der DSV unter anderem die Frage, ob sich das Evangelische Dekanat Rodgau als Austragungsort für den Jugendkirchentag der EKHN im Jahr 2012 oder 2014 bewerben soll. Vor einer Entscheidung darüber will der DSV im Benehmen mit der Projektleitung „Jugendkirchentag“ die grundsätzliche Eignung einzelner Dekanatskommunen als Gastgeberinnen abklären sowie die Meinungen von Experten einholen.

Grundsätzlich positiv steht der DSV einem weiteren Vorschlag von Dekan Carsten Tag gegenüber, ein karitatives Projekt im Inland oder in der weltweiten Ökumene zu unterstützen. Verschiedene Optionen sollen im Benehmen mit den Kirchenvorständen in den kommenden Wochen geprüft werden.

„Erschütternder Bedarf“ an Tafeln und ähnlichen Hilfseinrichtungen

In seinem Bericht an den DSV ging Dekan Tag unter anderem auf seine Besuche bei den verschiedenen „Tafel-Einrichtungen“ im Bereich des Dekanats Rodgau ein, die nun abgeschlossen ist. Drei Lebensmittelverteilstellen in evangelischer Mitträgerschaft überreichte der Dekan einen Zuschuss des Dekanats von 500 Euro: dem „Rödermärker Brotkorb“, dem Mühlheimer „Lebensladen“ sowie der „Dietzenbacher Tafel“.

Mit dem Thema hatte sich auch ein Gesprächsabend aus der Reihe „Evangelisch betrachtet“ Anfang Oktober in Urberach befasst. Als „erschütternd und erschreckend“ bezeichnete Dekan Tag den immensen Bedarf an Unterstützung, vor allem für von Armut betroffene Familien. Studien zu Folge leben rund elf Millionen Deutsche unterhalb der Armutsgrenze. Nur ein Bruchteil davon wendeten sich an „Tafeln“ und ähnliche Hilfseinrichtungen.

Evangelischer Bildungswegweiser im Internet

Ab dem Sommer nächsten Jahres soll eine Internetplattform sämtliche Bildungsangebote der Evangelischen Kirche im Kreis Offenbach präsentieren. Als Wegweiser soll das Portal Besucherinnen und Besuchern Anbieter wie Familien- und Erwachsenenbildung, Kindertagesstätten, Jugendarbeit, Gemeindepädagogischen Dienst und andere vorstellen und sie zu den entsprechenden Angeboten leiten.

Haus der Kirche 2.0

Die Arbeitsgruppe, die sich mit Plänen für ein neues Haus der Evangelischen Kirche in Dietzenbach auseinandersetzt, stellte dem DSV ein vorläufiges Gebäudekonzept vor. Wie bereits berichtet, ist das Evangelische Dekanat Rodgau auf Grund der Neuordnung der Regionalverwaltungen auf der Suche nach einem neuen Domizil.

Ziel ist es, das neue „HdK“ als offenen, lebendigen und sichtbaren Mittelpunkt der Evangelischen Kirche in der Region sowie als Ort der Begegnung und der Zusammenarbeit zu etablieren. Dazu gehören eine einfachere Zugänglichkeit und einladende Atmosphäre ebenso wie entsprechende Sitzungs- und Veranstaltungsräume. Ein Info-Bereich mit Wiedereintrittsstelle könnte zu mehr Mitgliederorientierung beitragen. Besonderes Augenmerk soll auf den schonenden Umgang mit Ressourcen gelegt werden, zum Beispiel durch wirkungsvolle Energiesparmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien.

DSV-Bulletin von Montag, 12. Oktober 2009


Aus seiner Mitte verabschiedete der Synodalvorstand des Evangelischen Dekanats Rodgau in seiner Sitzung am Montag, 12. Oktober, Andreas Stefan Keil. Der Heusenstammer musste auf Grund eines beruflich bedingten Umzugs nach Düsseldorf seine Tätigkeit im Leitungsgremium des Dekanats beenden.

Der stellvertretende Präses der Rodgauer Dekanatssynode, Bernhard Rücker, und Dekan Carsten Tag dankten Keil herzlich und wünschten ihm auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen in Synode und Vorstand alles Gute und Gottes Segen für den beruflichen Lebensweg.

Andreas Keil arbeitete unter anderem in der Arbeitsgruppe Haushalt des DSV sowie im Gemeindepädagogischen Ausschuss mit und war als ehemaliger Vorsitzender der Dekanatsjugendvertretung auch Ansprechpartner für alle Fragen der Kinder- und Jugendarbeit.

Kooperationen und vorbildliche Projekte im Rahmen des neuen Jahresthemas sollen finanziell gefördert werden

Für die Förderung der Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und Einrichtungen im Dekanat Rodgau will der DSV im kommenden Haushaltsjahr Fördermittel in Höhe von insgesamt 8.000 Euro bereitstellen. Neben 5.000 Euro an Fördermitteln für Maßnahmen im Rahmen des Jahresthemas 2010 wird das Dekanat auch drei Preise für besondere Projekte im Gesamtwert von 3.000 Euro ausloben.

Weiterhin inhaltliche Themen auf der Dekanatssynode

Auch für zukünftige Tagungen plant der DSV die Bearbeitung inhaltlicher Themen, etwa aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Theologie. Deswegen sollen Synodentagungen ab sofort nur noch samstags und damit nicht mehr an Freitagabenden stattfinden.

DSV-Bulletin von Dienstag, 30. Juni 2009


Verwaltungsfusion beschäftigt auch den DSV

Mit der geplanten Fusion der Evangelischen Regionalverwaltungen Nordstarkenburg, Darmstadt und Odenwald befasste sich der Synodalvorstand des Evangelischen Dekanats Rodgau im Verlauf seiner Sitzung am Dienstag, 30. Juni: Danach schließt sich der DSV Rodgau einem Beschluss des Reinheimer Synodalvorstands an, nach dem die Fusion zustimmend zur Kenntnis genommen wird – allerdings mit der Bitte an die Kirchenverwaltung, das Verfahren zu entschleunigen und als Fusionstermin den 1. Januar 2011 (statt wie geplant 2010) ins Auge zu fassen. Der DSV Rodgau möchte damit erreichen, dass allen Beteiligten mehr Zeit zur Vorbereitung der Fusion und zur Abstimmung miteinander bleibt. Zudem regt der DSV Rodgau an, zeitnah alle Beteiligten mit dem Ziel eines umfassenden Informationsaustauschs an einen Tisch zu holen.

Öffentlichkeitsarbeit: online und vor Ort präsent

Seinen Jahresbericht gab der Inhaber der Fachstelle Öffentlichkeitsarbeit ab: Danach werden pro Jahr etwa 60 Pressemitteilungen an 70 Adressaten inner- und außerkirchlicher Medien versendet - das sind über 4.200 Medienkontakte jährlich. Jährlich erfolgen über 60.000 Besuche auf der Internetseite des Dekanats von über 2.000 unterschiedlichen Rechnern monatlich. Fast 200 Nachrichten und über 300 Termine werden dort pro Jahr veröffentlicht. Der Email-Informationsdienst „Die Kirchturmspitz’“ erreicht derzeit 470 Leserinnen und Leser. Elf von 17 Kirchengemeinden haben an 93 Terminen im Berichtszeitraum Beratung rund um die Themen Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising in Anspruch genommen.

Auch nächstes Jahr ein Sommerfest

Das erste Dekanats-Sommerfest, das am 9. Juni im Garten hinter dem Haus der Evangelischen Kirche in Dietzenbach stattfand, wertet der DSV als vollen Erfolg. 80 Gäste konnten Präses Joachim Fleiss und Dekan begrüßen. Leckeres Essen, ein ansprechendes Ambiente und viel Zeit für Gespräche haben zum Gelingen des Abends beigetragen. Auch in den nächsten Jahren wollen DSV und Dekanats-Team in sommerlicher Atmosphäre mit Haupt- und Ehrenamtlichen feiern.

Zuständigkeiten neu geregelt

Nach dem Ausscheiden von Pfarrerin Timmerberg-Schutt hat der DSV deren vakante Gemeinde-Patenschaften neu vergeben: Ansprechpartnerin für die Evangelische Trinitatisgemeinde Rodgau/Rembrücken ist bis zum Ende der DSV-Amtszeit im Frühjahr 2010 Elke Tomala-Brümmer, für die Mühlheimer Friedensgemeinde Pfarrerin Sonja Mattes.

Zuschüsse für auswärtige Freizeitteilnehmer

Der DSV hat schließlich eine Anregung aus dem gemeindepädagogischen Ausschuss aufgenommen, nach der Freizeitmaßnahmen, an denen nicht ortsansässige Kinder und Jugendliche teilnehmen, einen Sonderzuschuss in Höhe von zwei Euro pro Tag und Teilnehmer erhalten. Hintergrund: Kommunale Zuschüsse zahlen Städte, Gemeinden und der Kreis Offenbach nur für Teilnehmende aus ihrem Zuständigkeitsbereich. Diese Fehlbeträge sollen aus Mitteln des Dekanatssonderfonds ausgeglichen werden.

Dekanatsgottesdienst in Mühlheim

Nach Bestätigung des Termins durch die gastgebende Gemeinde steht fest, dass der diesjährige Dekanatsgottesdienst samt Empfang zu Beginn des Kirchenjahres am Freitag, 4. Dezember, in der Mühlheimer Friedenskirche an der Mozartstraße und im nahe gelegenen Gemeindehaus stattfinden wird.


DSV-Bulletin von Montag, 25. Mai 2009


Wie soll es mit den Jahresthemen im Evangelischen Dekanat Rodgau weitergehen? Unter anderem mit dieser Frage befasste sich der Dekanatssynodalvorstand im Verlauf seiner Sitzung am Montag, 25. Mai.

"lebensWERT“ als Drei-Jahres-Thema

Wie bereits berichtet, hatte die Frühjahrs-Dekanatssynode eine Themenfindungskommission aus Haupt- und Ehrenamtlichen ins Leben gerufen, die Themenvorschläge sammeln und eine Vorauswahl treffen sollte. Zahlreiche Vorschläge waren eingegangen, und sowohl die Kommission als auch der DSV haben sich die Arbeit nicht leicht gemacht. Letztlich hat sich der DSV entschieden, mehrere gelungene Vorschläge zusammenzufassen und unter dem Leitwort „lebensWERT“ als Oberthema für die kommenden drei Jahre (2010 bis 2012) drei Unterthemen aufzugreifen, von denen das erste den Titel „lebensWERT 2010 - Gleiche Chancen für alle“ tragen wird.

Aus Sicht von Dekan Carsten Tag bietet dieses Jahresthema die Möglichkeit, sowohl auf Fragen von Bildungsgerechtigkeit als auch von Chancengleichheit einzugehen. Ebenso sind inhaltliche Impulse zum Thema Umweltschutz und Klimagerechtigkeit denkbar. An allen drei Themen haben Dekanat und Kirchengemeinden in den vergangenen Monaten schon intensiv gearbeitet.

DSV fordert Überarbeitung des Zuweisungssystems

Zudem folgte der DSV einem Antrag zum Thema „Neues Zuweisungssystem“, das die finanziellen Rahmenbedingungen für Kirchengemeinden und Dekanate festlegt.

Danach richtet der DSV „die dringende Bitte an die Kirchenleitung, das bestehende Zuweisungssystem zu überarbeiten“. Hintergrund ist, dass das bestehende System mögliche Fusionen von Kirchengemeinden finanziell unattraktiv mache und systematisch benachteilige. In einigen Fällen sei aber, so die Überzeugung des DSV, eine Fusion von Nachbargemeinden „inhaltlich und strukturell sinnvoll“. Die Forderung des DSV lautet deshalb, fusionsbereite Gemeinden „entweder dauerhaft oder zumindest für eine festgeschriebene Übergangszeit (15 Jahre)“ finanziell neutral zu behandeln oder sogar im Sinne eines Fusionsanreizes zu begünstigen.

Der DSV wird diesen Beschluss als Vorlage in die nächste Dekanatssynode einbringen, um einen entsprechenden Antrag an die Landessynode zu richten.

DSV-Mitglieder freuen sich aufs Sommerfest

Mit Vorfreude blicken die Mitglieder des DSV dem ersten Dekanats-Sommerfest am Dienstag, 9. Juni, ab 17 Uhr entgegen: Das Dekanat hat Haupt- und Ehrenamtliche aus Gemeinden, Dekanat und der Regionalverwaltung Nordstarkenburg eingeladen, um für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und für das vielfältige Engagement in den Gemeinden, Diensten und Einrichtungen zu danken.

DSV-Bulletin zur Sitzung am Dienstag, 28. April 2009


Zuschüsse aus dem Dekanatssonderfond

Endgültig verabschiedet hat der Synodalvorstand des Evangelischen Dekanats Rodgau in seiner Sitzung am Dienstag, 28. April 2009, die neuen Kriterien für die Vergabe von Mitteln aus dem Dekanatssonderfond: Danach können Kirchengemeinden Zuschüsse

• für unvorhersehbare Investitionen oder
• für Defizite bei der Abrechnung gemeindeübergreifender Projekte

beantragen, sofern sie in der Abrechnung einen Fehlbetrag aufweisen.

Mit allen Anträgen auf Bezuschussung sind einzureichen:

• eine Investitions- oder Projektbeschreibung,
• die Endabrechnung mit Ausweisung des Defizits sowie
• eine schriftliche Begründung.


Unvorhergesehene Investitionen:


Bei unvorhergesehenen Investitionen kann ein Fehlbetrag mit bis zu 50 Prozent der Summe ausgeglichen werden, wenn der Fehlbetrag 500 Euro übersteigt, jedoch maximal 4000 Euro pro Projekt oder Gemeinde im Jahr.

Gemeindeübergreifende Projekte:

Nach den Kriterien des DSV sind Projekte dann gemeindeübergreifend, wenn sie

• auf der konkreten Kooperation mehrerer Kirchengemeinden basieren,
• eindeutig Zielgruppen aus dem gesamten Dekanat ansprechen oder
• für die kirchliche Arbeit in der Region besonders zukunftsweisend, inspirierend oder innovativ sind.

Bei gemeindeübergreifenden Projekten mit einem Fehlbetrag bis 500 Euro kann der gesamte Betrag aus dem Dekanatssonderfond ausgeglichen werden. Der Zuschuss darf aber 2000 Euro pro Gemeinde und Jahr nicht überschreiten.

Evangelische Jugend stellt sich und ihre Arbeit vor

Des Weiteren stellte die Evangelische Jugend im Dekanat Rodgau dem DSV ihre Arbeit vor. Im Rahmen ihres Jahresberichts schilderten Jugendreferent Boris Graupner sowie Nadine Halli und Michael Kirchmann von der Dekanatsjugendvertretung die Schwerpunkte der Arbeit: Neben einer Übersicht über Projekte und Veranstaltungen, Strukturen und Arbeitsweisen ging es vor allem um die Themen, mit denen sich Menschen und Gremien im vergangenen Jahr befassten: von Beratungen in Sachen Stellenbesetzung und die Jahresplanung über die Mitgestaltung regionaler KonfirmandInnentage bis hin zu Materialanschaffung und Verwaltung des Haushalts reichte die inhaltliche Palette.

Projekt „Hand in Hand“ läuft an

Dank einer umfangreichen Förderung in Höhe von 73.000 Euro aus Mitteln der Spendeninitiative „F.A.Z.-Leser helfen“ kann das Familien begleitende Projekt „Hand in Hand“ ab Mai auch in den Kommunen des Evangelischen Dekanats Rodgau verwirklicht werden. Das Projekt setzt auf die Begleitung von Familien in akuten Notlagen und praktische Hilfe für einen begrenzten Zeitraum durch freiwillige Familienhelferinnen und -helfer.

Im Rahmen eines Einführungsabends am Montag, 18. Mai, wird das Projekt im Beisein von Dekan Carsten Tag, dem Kreisbeigeordneten Carsten Müller als Schirmherrn sowie dem Leiter des Fachdienstes Jugend und Soziales im Kreis Offenbach, Georg Horcher, vorgestellt. Treffpunkt ist um 18 Uhr in der Rut-Gemeinde Dietzenbach, Rodgaustraße 40, die freundlicherweise ihr Gemeindezentrum zur Verfügung gestellt hat.

Projekt „Jahresthema“ geht weiter

Gespannt ist der DSV auf die Vorschläge für ein Jahresthema 2009/2010. Wie bereits berichtet, hatte das Dekanat Gemeinden, Einrichtungen und Mitarbeitende im Haupt- und Ehrenamt eingeladen, sich mit eigenen Ideen an der Themenfindung zu beteiligen. Im Sommer soll eine Kommission aus Haupt- und Ehrenamtlichen die Vorschläge auswerten und das neue Jahresthema küren, das dann von einer neuen Steuerungsgruppe vertiefend vorbereitet wird. Auch der DSV wird mit zwei Themenvorschlägen vertreten sein, die aber zunächst ebenfalls der Findungskommission vorgelegt werden.

DSV-Bulletin zur Sitzung am Montag, 19. Januar 2009

In seiner Sitzung am Montag, 19. Januar, befasste sich der Synodalvorstand des Evangelischen Dekanats Rodgau hauptsächlich mit dem Finanzhaushalt 2009 des Dekanats, der der Frühjahrssynode am Samstag, 28. Februar, zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden soll. „Das Fell des Bären ist vergeben“, warnt Präses Joachim Fleiss schon im Vorfeld vor Begehrlichkeiten.

Ausgleichszahlungen beschäftigen Leitung und Verwaltung
Insbesondere beschäftigte die Verwendung des so genannten „Finanzausgleichs“, der mögliche Härten des neuen Zuweisungssystems für Gemeinden, Dekanate und Dienste ausgleichen und der Kirche in der Region neue Gestaltungsmöglichkeiten bieten soll, die DSV-Mitglieder. Für die Verwendung der rund 51.000 Euro (1 Euro pro Kirchenmitglied) entwickelt der DSV einen Vorschlag, über den die Dekanatssynodalen im Februar entscheiden sollen.

Spannendes Synodenthema: „Chancengleichheit in der Kita“

Thematisch wird sich die Dekanatssynode am 28. Februar mit „Wahlchancen von Kindern angesichts von Bildungsarmut" auseinandersetzen. Boris Slamka, Inhaber der Fachstelle Gesellschaftliche Verantwortung des Dekanats, hat als Experten Dr. Brigitte Bertelmann vom Zentrum für Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, sowie Georg Horcher vom Fachdienst Jugend und Soziales des Kreises Offenbach gewonnen, die mit kurzen Impulsreferaten ins Thema einführen. In Kleingruppenarbeit soll die Thematik vertieft werden; der DSV schlägt einen Resolutionsentwurf vor, über den die Synode ggf. abstimmt.

Mit ihrem inhaltlichen Schwerpunkt steht die Dekanatssynode damit ebenfalls im Rahmen des Dekanats-Jahresthemas „Mensch, was wählst Du?“.

Um dem Arbeitsfeld „Kindertagesstätten“ auch auf regionaler Ebene genügend Geltung zu verschaffen und um ein Forum für Vernetzung und Austausch zu implementieren, will Dekan Tag der Synode die Berufung eines synodalen Kindertagesstätten-Ausschusses vorschlagen, in dem unter anderem Leitung, Trägervertreter und Vertreter der Bildungsarbeit des Dekanats vertreten sein sollen.

Personalien

Für die Nachfolge von Pfarrerin Ulrike Timmerberg-Schutt, die aus dem DSV ausgeschieden war und mittlerweile eine Pfarrstelle in Offenbach angetreten hat, schlägt der DSV der Synode Pfarrerin Sonja Mattes (Urberach) zur Nachwahl vor.

Weitere Themen

Mit so genannten Kurzvisitationen in sieben Kirchengemeinden hat Pröpstin Gabriele Scherle binnen Jahresfrist den jüngsten EKHN-Visitationszyklus für das Dekanat Rodgau abschließen können. Dekan Carsten Tag betonte die „guten, zufriedenstellenden Gespräche in konstruktiver Atmosphäre“. Visitationen sind eigentlich gedacht als organisierte gegenseitige Besuche von und in Kirchengemeinden, in deren Verlauf besuchte Kirchengemeinden sich und ihre Arbeit einer Besuchsdelegation aus einer anderen Gemeinde vorstellen und dafür ein Feedback in Form eines Visitationsberichts bekommen. Die Visitation ist kein Kontrollbesuch, sondern dient der gegenseitigen Stärkung und ist deshalb ein Wesensmerkmal evangelischer Kirche. Wegen terminlicher Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Ruhestand der damaligen Pröpstin Helga Trösken konnte die Visitationsrunde diesmal nicht im geplanten Rahmen komplettiert werden.